✦ TOP 10 WODKAS ✦ RATING 2018 ✦

Eigentümer: Bacardi-Martini Production S.A.S
Produktion: Gensac-La-Pallue, Frankreich

✦ Platz 1 ✦ Grey Goose
Geschmack10
Aroma9.8
Milde9.8
Positives
Geschmack & Aroma
Alkohol gut gereinigt
Wasser gut gereinigt
Negatives
nichts
9.9
Hochwertiger Wodka

Farbe

Wodka mit perfekter Transparenz (kristallklar).

Aroma

Der Wodka hat einen runden Duft, der durch die leicht süße Note an Mandelgebäck erinnert.

Geschmack

Mit der leicht öligen Textur hat der Grey Goose einen langen und angenehmen Abgang. Er fällt durch seinen außergewöhnlich weichen und abgerundeten Geschmack auf, den er der fünffachen Destillation verdankt.

Gastronomische Kombinationen

Grey Goose eignet sich als Basis für Cocktails. Er schmeckt pur am besten leicht gekühlt aus kühlen Gläsern oder auf Eis. Oliven sind ein perfekter Snack zum Wodka.

Er harmoniert wegen des sehr milden Geschmacks auch mit der französisch Küche, wie Spitzenköche bestätigen. Grey Gosse passt besonders zu Gänseleber, zartem weißen Kalbfleisch, Trüffel, Ratatouille, Froschschenkel, Schnecken Bourguignon, Austern und Hummer.

Werbespot & Interessante Fakten

Der exquisite Wodka "Grey Goose" gilt als der schmackhafteste Wodka der Welt und ist Marktführer unter den starken Spirituosen der Ultra-Premium-Klasse. Er bekam sofort den Titel des „World Best Tasting Vodka“ und eine Platin-Medaille, als er 1997 erstmalig an der renommierten Weltmeisterschaft „World-Spirits Championship“ teilnahm. Im Jahr 2001 bekam er im Wettbewerb der Ultra-Premium Wodka-Klasse eine Goldmedaille.

Die spezielle Rezeptur von François Thibault, dem Schöpfer von „Grey Goose“ macht den Wodka einzigartig. Der Wodka entsteht in der Heimat erlesenster Weine und Schnäpse – in der französischen Provinz Cognac. In der Provinz durchläuft der Wodka alle Produktionsstufen, Weizen, Roggen und Gerste für die alkoholische Gärung stammen aus den besten Anbauregionen Frankreichs. Nach der fünffachen Destillation bleibt ein Alkohol von ungewöhnlicher Weichheit, der mit reinstem Gletscherwasser aus den artesischen Brunnen der französischen Alpen auf Trinkstärke versetzt wird. Dies verleiht ihm einen frischen und klaren Klang.

In Russland kam der Wodka " Grey Goose " 2007 auf den Markt und fand sofort von Kennern hochwertiger Spirituosen Anerkennung.


Eigentümer: Synergy Group
Produktion: Mariinsky-Destillerie, Sibiren, Russland

✦ Platz 2 ✦ Beluga Vodka
Geschmack9.7
Aroma9.5
Milde9.7
Positives
Milder Geschmack
Wasser gut gereinigt
Alkohol gut gereinigt
Negatives
nichts
9.6
Top Vodka

Farbe

Wodka mit transparenter Farbe

Aroma

Wodka Beluga hat einen eleganten Duft.

Geschmack

Beluga besticht durch den gesättigten und gleichzeitig milden Geschmack von Malz. Dieser ist unterlegt mit den hellen Tönen der Mariendistel.

Gastronomische Kombinationen

Pur ist Wodka Beluga ein idealer Begleiter zu raffinierte Delikatessen und berühmten Gerichten der russischen Küche.

Werbespot & Interessante Fakten

Wodka "Beluga" Noble ist ein hochwertiger Malzalkohol gemischt mit kristallreinen Wasser aus sibirischen artesischen Quellen. Natürlicher Honig, Hafer und Distelextrakt bestimmen sein Aroma. Mariendistel, die im Beluga Wodka enthalten ist, hilft der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit.

Wodka "Beluga" ist ein Symbol für Luxus und Raffinesse. Er wurde nach dem gleichnamigen Wal benannt, da der Wodka so einzigartig ist, wie der seltene Meeressäuger (Delphinapterus leucas), der in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006 aufgeführt ist.

Wodka "Beluga" ist eine der erfolgreichsten Alkoholmarken in Russland. Den exklusiven Wodka stellt die Brennerei Mariinsky her, die zur Holding "Synergy" gehört. Dank der Spezialisten des Unternehmens wurde Wodka Beluga ein würdiger Vertreter der russischen Alkoholindustrie im Ausland. Heute wird er in viele europäische Länder exportiert, darunter Großbritannien, Polen und Bulgarien. Dieser Wodka, ist ein wirklich einzigartiges Produkt, das in der ökologisch unbedenklichen Region Sibiriens - Kemerowo – entsteht. Im Umkreis von hunderten Kilometern um den Produktionsstandort gibt es keine großen Industrieanlagen. Der Wodka "Beluga" nimmt daher alles Gute auf, das die Natur geben kann. Zwei Filtrationsstufen sorgen für unübertroffene Reinheit. Der Wodka ruht nach jeder Produktionsphase, ein bei der


Hergestellt für: Ulan GmbH, In der Kuhweid 2a, DE-76661 Philippsburg-Huttenheim
Produktion: Omskvinprom, Omsk, Russland

✦ Platz 3 ✦ Five Lakes * Пять озёр *
Geschmack9.4
Aroma9.6
Milde9.8
Positives
+ unschlagbarer Preis
geschmacksneutral
sehr mild
Negatives
nichts
9.6
Preis-Leistungs-Sieger

Farbe

Kristallklarer Wodka

Aroma

Five Lakes überzeugt durch einen feinen, frischen Duft.

Geschmack

Wodka mit einem klassischen reinen Geschmack.

Gastronomische Kombinationen

Die Spirituose ergänzt warme und kalte Gerichte sowie Snacks. Sie passt ausgezeichnet zu Gurken, Pilzen, Kaviar und Fleisch.

Werbespot & Interessante Fakten

„Fünf-Seen“ ist ein klassischer Wodka aus dem Herzen von Sibiriens. Seine Grundlage ist das reinsten Wasser aus borealen Seen. Dieses einzigartige Wasser wird auch als „lebend“ bezeichnet, weil es mit Sauerstoff und Silber gesättigt ist. Ein typisches Merkmal der Produktion von Five Lakes ist die vollständige Erhaltung der natürlichen Zusammensetzung des „lebenden“ Wassers und die schonende Reinigung mit einem weichen Filter. Auf der Basis des reinen Seewasser und Alkohol der Klasse „Luxe“ entsteht der besondere sibirische Wodka. In Russland und 55 anderen Ländern weiß man ihn zu schätzen.

Der Name ist einer Legende angelehnt, die von fünf Seen in der abgelegenen sibirischen Taiga berichtet. Nur vier davon sind bekannt und sind an der Grenze von Novosibirsk und Omsk Regionen zu finden. Der fünfte See ist bis heute unbekannt und ein Geheimnis. Die Legende besagt, dass der Finder des fünften Sees ein reiches und gesundes Leben bevorsteht. Wer nacheinander in allen fünf Stauseen schwimmt heilt alle Krankheiten. Eine Szene des Märchens „Das bucklige Pferdchen“ von P. P. Erschow entspringt dieser Sage. Obwohl die Heilung von Krankheiten nur eine Legende ist, enthält sie einen wahren Kern. Das Wasser der Seen ist silberhaltig und Silber kann tatsächlich heilen.


  • Crystal Head Vodka

    Crystal Head ist ein kanadischer Vodka, der von dem Hollywoodschauspieler Dan Aykroyd und Künstler John Alexander kreiert wurde
    Der Vodka basiert auf der Legende der 13 Kristallschädel, die ein Mysterium der Archäologie sind
    Die Crystal Head Destillerie ‚The Rock‘ verwendet für ihren natürlich reinen Vodka ausschließlich Grundwasser eines tiefen Gletschersees auf Neufundland

    35,00

Eigentümer: Globefill Inc.
Produktion: Newfoundland and LabradorLabrador Liquor Corporation-Destillerie, St. John's, Neufundland, Kanada

✦ Platz 4 ✦ Crystal Head
Geschmack9.7
Aroma9.3
Milde9.4
Positives
Design der Flaschenform
Holzkohle gefiltert
Geschmack
Negatives
Preis
9.5
Design Top, Inhalt auch!

Farbe

Absolut kristallklarer Wodka

Aroma

Charaktervolles Aroma mit deutlicher Alkoholnote

Geschmack

Eine Spirituose mit weicher, erfrischender Note und einem langen Abgang, in dem eine Nuance von Lakritz spürbar ist.

Gastronomische Kombinationen

Der Wodka passt sehr gut zu allen deftigen Gerichte aus Fleisch, Wild, Geflügel oder Fisch. Es eignet sich wunderbar als Aperitif und ist eine ausgezeichnete Begleitung für jedes Festessen.

Werbespot & Interessante Fakten

"Crystal Head" ist ein Premium Wodka, der in Kanada produziert wird. Experten bezeichnen ihn als den reinste Alkohol der Welt. Der Wodka ist kristallklar, hat einen klaren Geruch ohne Schärfe und auch einen weichen, runden Geschmack mit einem langen süßlichen Finale. "Crystal Head" hat einen unverwechselbaren einmaligen Geschmack

Die Inspiration zu der Kreation kamen vom Schauspieler Dan Aykroyd und dem Künstler John Alexander, die zuvor nichts mit der Alkoholindustrie zu tun hatten.Der legendäre Film "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" inspirierte die beiden zu dem Wodka in der speziellen Flasche. Diese ist in Form eines Totenkopfes gearbeitet. Es handelt sich um eine exakte Nachbildung des Schädels den Anna Mitchell Hedges 1927 in einer Tempelanlage in Honduras gefunden haben soll und der heute in einer Privatsammlung aufbewahrt wird. Angeblich soll es acht antike "Kristallköpfen" geben, die antike Hochkulturen angefertigt haben.

Die Technologie, mit der "Crystal Head" hergestellt wird, ist einzigartig. Das reine Wasser stammt aus einer unterirdischen Quellen in Neufundland und der destillierte Alkohol der Klasse „Alpha“ wird vierfach destilliert. Die Maische entsteht aus reinem „Peaches and Cream“-Mais. Die beiden letzten Filtrationen erfolgen über Herkimer-Diamant-Quarzfilter, die für die besondere Reinheit des Wodkas sorgen.

Die Spirituose erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehr als 10 Goldmedaillen und 1 Silbermedaille.


  • Green Mark Vodka

    GREEN MARK Vodka ist der beliebteste Vodka Russlands. Hergestellt zu 100% aus bestem Weizen der Wolgaregion in Zentralrussland. Das Wasser, das für die Produktion verwendet wird, stammt aus einer Quelle, die sich fast 300 Meter unter der Erde befindet.
    GREEN MARK Vodka durchläuft eine aufwändige Silber- und Platinfiltrierung. Das Resultat ist ein einzigartig harmonischer Vodka, der sich durch einen charaktervollen Geschmack mit intensiven, süßlichen Noten und einen besonders milden Abgang auszeichnet.

    18,99

Eigentümer: Russian Alcohol Group (RAG)
Produktion: Topas-Destillerie, Puschkino, Russland

✦ Platz 5 ✦ Green Mark
Geschmack9.4
Aroma9.2
Milde9.7
Positives
sehr mild
wenig Eigengeschmack
Negatives
nichts
9.4
Wie ein Vodka sein sollte!


Farbe

Der Vodka hat eine reine transparente Farbe

Aroma

Green Mark hat eine reines Alkoholaroma.


Geschmack

Er überzeugt durch einen klassischen, sehr milden Geschmack.

Gastronomische Kombinationen

Der Vodka ist ideal als Getränk zu fetten und auch heißen russischen Gerichten wie Kaviar, gesalzener roher Fisch, Pfannkuchen, Kohlsuppe oder Borschtsch.

Werbespot & Interessante Fakten

Vodka "Green Mark" Traditional ist ein Produkt der Firma Russian Alcohol, die im Topaz-Werk in Pushkino, Region Moskau, ansässig ist. Der Vodkas besteht aus bestem Trinkwasser, aus Weizen destilliertem Alkohol der Klasse „Luxe“ und enthält Spuren von Glukose, Apfelsäure und Natriumbikarbonat. "Green Mark" Traditional wird mit der "Stream" -Technologie hergestellt. Die moderne Ausrüstung verlangt nur minimale Eingriffe in den Herstellungsprozess der Spirituose. In den letzen Prozessen wird der Vodka über Silber gefiltert, was dem Vodka eine besondere Weichheit verleiht. "Green Mark" Traditional ist seit vielen Jahren auf dem russischen Spirituosenmarkt führend.

Der Vodka "Green Mark" erzielte den ruhmreichen zweiten Platz in der weltweiten Liste der beliebtesten Spirituosen der Kategorie. Die Topaz Distillery ist ein leistungsstarkes russisches Multibrand-Unternehmen, das auf die Herstellung von alkoholischen Getränken spezialisiert ist. Es ist bereits seit etwa 6 Jahren am Markt vertreten und konnte in dieser kurzer Zeit signifikante Ergebnisse erzielen. Die höchste Qualität, der unter der Schirmherrschaft von ZAO Topaz hergestellten Produkte, bestätigt ein Zertifikat von NQA, einer bekannten Zertifizierungsstelle in England. Das Unternehmen hat sich bereits für ein ein weiteres Zertifikat ISO 22000 beworben. Das Werk "Topaz" gehört zum Konzern "Russian alcohol", einer Gruppe von Unternehmen, die seit September 2003 existiert. Der Hauptaktionär ist seit 2009 CEDC (Central European Distribution Corporation) mit Sitz in Polen.

Die Unternehmensgruppe "Russian Alcohol" besitzt fünf Fabriken, die mit der neuesten Technologie ausgestattet sind: "Sibirische Destillerie", "Ushba Distillery", "Topaz", "First Kupazhny Zavod" und "Bravo Premium". In vielen Städten Russlands und der Ukraine hat das Unternehmen, das insgesamt 4 000 Menschen beschäftigt, Niederlassungen.


  • Sale!

    Russian Standard Vodka

    Russian Standard Vodka ist weltweit die Nr. 1 der russischen Premium-Vodkas.
    Das besonders weiche und reine Wasser, das zur Produktion von Russian Standard verwendet wird, stammt aus dem Lagodasee, im kalten Norden Russlands.

    18,99 10,99

Eigentümer: Russian Standard Company
Produktion: St. Petersburg, Russland

✦ Platz 6 ✦ Russian Standard Vodka
Geschmack9.3
Aroma9.6
Milde9.4
Positives
kein Nachgeschmack
perfekte Allrounder
Negatives
nichts
9.4
Guter Standard Vodka

Farbe

Klarer, transparenter Wodka

Aroma

Russian Standard bewahrt das Weizenaroma von traditionellem russischen Wodka.

Geschmack

Der charakteristische, reine Weizengeschmack verbindet sich mit der Weichheit des Quellwassers.

Gastronomische Kombinationen

Wodka Russian Standard schmeckt pur oder als Basis für Cocktails.

Werbespot & Interessante Fakten

Der Wodka Russian Standard ist ein Premium-Wodka der nach dem Originalrezept des Chemikers Dmitri Iwanowitsch Mendelejew hergestellt wird. Reinstes Gletscherwasser aus dem Ladoga-See, der beste ausgewählten Winterweizen und die neuesten Produktionstechnologien sind das Geheimnis seiner Beliebtheit. Die einzigartige Form der Flasche erinnert an die 200-Tonnen-Glocke die am Fuß des Glockenturmes "Iwan der Große" in Moskau steht.

Im Jahr 2007 belegte der Russian Standard den vierten Platz unter den globalen Alkoholmarken, die sich am dynamischsten entwickeln. Derzeit ist der Wodka Russian Standard in 48 Ländern auf dem Markt.

 


  • Finlandia Vodka

    Finlandia Vodka beruht auf dem Besten, was Finnland zu bieten hat: sechszeiliger, ölarmer Gerste, die unter der Mitternachtssonne ohne Einsatz von Chemikalien wächst, und reinstem Gletscherquellwasser.
    Finlandia steht für eine umweltbewußte Produktion. In dem wir die Natur schützen – die Quelle unserer Zutaten – schützen wir auch die Qualität unseres Vodkas.
    Finlandia Vodka ist einer der wenigen Vodkas, der seine Reinheit, Qualität und den puren Geschmack auf ganz natürliche Art und Weise erhält.

    10,29

Eigentümer: Brown-Forman Corporation
Produktion: Altia Oyj, Koskenkorva, Finnland

✦ Platz 7 ✦ Finlandia Vodka
Geschmack9.4
Aroma9.5
Milde9.1
Positives
gut im Geschmack
weicher Nachklang
Negatives
nichts
9.3
Guter Vodka

Farbe

Ein perfekt sauberer Wodka mit transparenter Farbe.

Aroma

Der sehr weiche Wodka hat eine kaum wahrnehmbare Note von frisch gebackenem Brot.

Geschmack

Der Wodka erfreut mit seinem weichen, hellen und frischen Geschmack, den eine leichte Nuance von Früchten und reifer Gerste unterstreicht.

Gastronomische Kombinationen

Wodka schmeckt pur gekühlt am Besten. Er lässt sich mit vielen traditionellen russischen und europäischen Gerichten kombinieren: Pfannkuchen mit Kaviar, Fisch und Fleisch, ausgezeichnet zu gebratenem oder gebackenem Wild und Geflügel, gefüllt mit Obst und Gemüse. Als Snack zum Finlandia eignen sich eingelegte Pilze, Gurken und gegrilltes Gemüse.

Werbespot & Interessante Fakten

Der berühmte Wodka "Finland" entstand 1970. Als Rohstoff dient eine spezielle sechsreihige Gerste, die unter den Strahlen der Mitternachtssonne, die für mehrere Monate nicht über den Horizont hinausreicht, sanft heranreift.

Die Technologie der Wodka-Produktion in Finnland kann auch zu Recht als einzigartig bezeichnet werden, da bei ihrer Herstellung ein kontinuierlicher Destillationsprozess verwendet wird, der mehr als 200 Stufen der Reinigung beinhaltet. Dies verleiht dem Wodka seine einzigartige Weichheit. Dem Destillat wird reines Wasser aus einer geschützten Quelle in dem finnischen Dorf Ramayaki beigefügt. Das Wasser aus einem vor 10.000 Jahren geformten Gletscher hat eine so vollkommene Reinheit, dass es keine zusätzliche Behandlung benötigt.

Aufgrund seiner hohen Qualität wurde der Wodka "Finland" bereits 1971 zum ersten importierten Wodka in den USA, der später in Großbritannien, Deutschland und anderen Ländern der Welt Anerkennung und zahlreiche prestigeträchtige Auszeichnungen erhielt.


Eigentümer: LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton SE
Produktion: Polmos Żyrardów-Destillerie, Żyrardów, Polen

✦ Platz 8 ✦ Belvedere Vodka
Geschmack8.9
Aroma9.5
Milde9.2
Positives
Aroma sehr neutral
Abgang angenehm mild
Negatives
bei Zimmertemperatur nur ok!
9.2
Bester Vodka Polens

Farbe

Kristallklarer Wodka mit transparenter Farbe.

Aroma

Das Aroma des Wodkas öffnet sich mit einem kaum wahrnehmbaren Farbton von Vanille und weichen Nuancen von Sahne.

Geschmack

Der abgerundete Geschmack mit weicher Textur wird von einer leichten Noten von Vanille mit Schattierungen von weißem Pfeffer und Gewürzen unterstrichen. Im Abgang zeigen sich in Mandeltöne, Sahne und kaum wahrnehmbare Intonationen von Paranüssen.

Gastronomische Kombinationen

Belvedere ist ein ideales Getränk zu Fleisch- und Fischgerichte, gebraten und vom Grill. Als Snacks zum Wodka bieten sich Gurken an.

Werbespot & Interessante Fakten

Der berühmte polnische Wodka "Belvedere", der Super-Premium-Klasse, steht in der Tradition der polnischen Meister, die ihre Traditionen ehren. Nur Elite Dankowskie Roggensorten dienen als Basis, die der Spirituose einen unvergleichlichen weichen Geschmack verleihen. Das Getreide wächst in den Ebenen von Masowien. Zum Destillat kommt kristallklares Wasser aus eigenem artesischen Brunnen.

Der Wodka durchläuft 11 Reinigungsstufen und einen viermaligen Destillationsprozess. So gelingt das ideale Gleichgewicht zwischen Charakter und Reinheit, um Produkte von höchster Qualität zu erhalten, die mit den Spirituosen berühmtester Herstellern der Welt konkurrieren können. Die exklusiv gestalteten Flaschen von Belvedere werden, wie die von erstklassigen Weinen und Cognacs, mit einem echten Kork verschlossen.

Im Rahmen des jährlichen Wodka Masters-Wettbewerbs wurde die Marke Belvedere zusammen mit 116 Wodka-Produkten während der Blindverkostung mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In der Kategorie "Premium" erhielt der Wodka Gold und Silber, und in der Kategorie "Osteuropa" bekam er Silber.

Belvedere ist ein alter polnischer Produzent von hochwertigem Wodka. Der Name der Marke bedeutet "schöne Aussicht" und bezieht sich auf das gleichnamige Schloss in Warschau, dessen Abbild das Etikette des Wodkas ziert. Die Produktionsstätten der Marke befinden sich in der kleinen Stadt Zirandov westlich von Warschau.

Belvedere ist auch bekannt für seinen aromatisierten Wodka, der mit patentierten Mazerationstechnik aus ausgewählten natürlichen Früchten hergestellt wird. Belvedere Wodka mit dem fruchtiges Aroma und Abgang, verbunden mit süßen Noten, wird gerne bei der Herstellung von Smoothies verwendet.

Im Jahr 2002 wurde die Marke von der französischen Firma Moët Hennessy-Louis Vuitton erworben, die auf dem Weltmarkt für Luxusprodukte führend ist.


  • Legend of Kremlin Vodka

    Farbe: Klar. Nase: Klar, weich, cremig, leicht süß, Noten von Pfeffer
    Geschmack: Reich, weich, glatt, Getreide, Hauch von mineralischen Aromen
    Abgang: Lang anhaltend, süß, würzig, warm, Vanille, Honig

    38,31

Eigentümer: Legend of Kremlin
Produktion: Itar-Destillerie, Kaliningrad, Russland

✦ Platz 9 ✦ Legend of Kremlin Vodka
Geschmack9.4
Aroma9.1
Milde9
Positives
sehr gut im Geschmack
Aroma
9.2
Guter Vodka / Sehr originell

Farbe

Kristallklar, transparenter Wodka.

Aroma

Legend of Kremlin Wodka hat einen individuellen Aroma mit einem Hauch von Honig und Limonen.

Geschmack

Wodka mit einem weichen Geschmack und angenehmen frischem Abgang.

Gastronomische Kombinationen

Wodka dient am Besten als Aperitif. Er ist verdauungsfördernd und sollte zu Vorspeisen sowie Fleisch- und Fischgerichten serviert werden.

Werbespot & Interessante Fakten

Der Wodka "Die Legende vom Kreml" ist in einer Geschenkbox ein Statussymbol und ein luxuriöses Geschenk für Geschäftspartner oder Vorgesetzte. Er wird besonders von ausländischen Gästen geschätzt. Die Verpackung, in Form eines alten Folianten, zeigt das Emblem "Die Legende des Kremls" als Renaissance-Schriftzug stilisiert. In der Buchattrappe befindet sich eine Karte des Moskauer Kremls, die auf einem Werk eines unbekannten italienischen Künstlers des späten 17. Jahrhunderts basiert.

Die Spirituose „Legend of Kremlin“ ist ein hochwertiger Wodka der Kategorie "Super-Premium", der aus Getreidealkohol der "Luxus" -Klasse destilliert wird und mit weichem artesischen Wasser aus eigenen Brunnen versetzt wird. Er entsteht nach dem ursprünglichen alten Rezept, das Spezialisten, die alte Klostermanuskripten restaurierten, fanden.

In der schönen Buchverpackung befindet sich eine Flasche, die nach dem Museumsmuster eines alten Dekanters aus der Glasfabrik von Fürst Potemkin hergestellt wurde. Der Wodka „Legend of Kremlin“ wird vom Labor des Föderalen Schutzdienstes kontrolliert. Er wird in die GUS-Länder exportiert, aber auch in die EU und die USA. Natürlich kommt er auch im Moskauer Kreml, dem Regierungshaus der Russischen Föderation und der Staatsduma, im Föderationsrat der Russischen Föderation, am Verfassungsgericht der Russischen Föderation, am Schiedsgericht der Russischen Föderation und der Akademie des Staatsdienstes der Russischen Föderation in die Gläser.

Die Alkoholfabrik "ITAR" in der Stadt Kaliningrad wurde 1995 gegründet. "ITAR" ist spezialisiert auf die Herstellung von Alkoholen der Klasse "Luxus", "Extra", "höhere Reinigung". Neben Alkohol produziert die Destillerie Wodka-Produkte, insbesondere "Die Legende des Kremls" und "Kremlevka". Bis heute gehört das Werk zum Handels- und Industriekonzern Vestalka.


  • Absolut Vodka

    Eine von Andy Warhol designte Absolut Flasche
    Reich, vollmundig und komplex, dabei aber dennoch geschmeidig und samtig im Geschmack
    Ausgeprägter Charakter von Korn, gefolgt von einem Hauch getrockneter Früchte

    16,40

Eigentümer: Pernod Ricard
Produktion: The Absolut Company, Åhus, Schweden

✦ Platz 10 ✦ Absolut Vodka
Geschmack8.9
Aroma8.7
Milde8.9
Positives
kein Nachgeschmack
Preis Leistung Verhältnis
Negatives
bitteres Aroma
8.8
Guter Standard Vodka

Farbe

Ein sauberer und transparenter Wodka.

Aroma

Der Wodka hat ein ausgeprägtes Aroma mit Korntönen und Noten von Trockenfrüchten.

Geschmack

Die Spirituose überzeugt durch den reichen, konzentrierten, reinen Geschmack.

Gastronomische Kombinationen

"Absolut" sollte man am Besten pur trinken.

Werbespot & Interessante Fakten

Im Jahr 1879 führte Lars Olson Smith ein Getränk ein, dass wegen seiner Reinheit den Namen „Absolut Rent Branvin“ trug, was "absolut reiner Wodka" bedeutet. Er entstand durch einen kontinuierlichen Destillationsprozess. Das Verfahrens erlaubt eine unbegrenzte Anzahl von Destillationszyklen statt der üblichen drei bis vier Durchgänge.

Erst nach 100 Jahren, im Jahr 1979, erfuhr die Welt von diesem Getränk. In diesem Jahr fand der erste Versand von Produkten in die USA statt. Jetzt ist Wodka "Absolute" in 126 Ländern der Welt populär. In den USA, Finnland und Kanada ist der Wodka "Absolute" der am meisten gekaufte importierte Wodka.


Wissenswertes zum Wodka - Einblick in die Geschichte, Zutaten, Herstellungsprozess

 

Wodka – eine Spirituose mit langer Tradition

Wenn es um Edelbrände geht, denken die meisten Menschen an Whisky, Rum oder Obstbrände. Das „Wässerchen“ gilt vielen noch als alkoholisches Getränk der Unterschicht, bestenfalls als Basis für Cocktails. Erst langsam erkennen Genießer, dass auch Wodka in einer großen Geschmacksvielfalt auf dem Markt zu finden ist.

Immerhin handelt es sich nicht nur um die meistgetrunkene Spirituose der Welt, sondern auch um eine der Ältesten.

Um die Herkunft streiten sich viele Länder

Es ist davon auszugehen, dass bereits im 8. oder 9. Jahrhundert in Osteuropa Wodka gebrannt wurde, er wäre demnach älter als Rum oder Whisky. Einen Beleg gibt es allerdings erst aus dem Jahr 1405. Im polnischen Sandomierz wurde damals nachweislich Wodka gebrannt.

Trotzdem beanspruchen auch Russland und einige Baltische Länder die Erfinder des Getränks zu sein. Dokumentiert ist, das 1474 im Tschudow-Kloster auf dem Territorium des Moskauer Kremls die Mönche Wodka herstellten.

Heute geht man allgemein davon aus, dass ein Überfluss an Roggen in der gesamten Region inklusive der Ukraine und den skandinavischen Gebieten dazu führte, dass die Menschen das Getreide vergoren und zu einem klaren Schnaps brannten. Das Wort Wodka ist die Verkleinerung des des polnischen Wortes woda und auch des russischen Wortes вода für Wasser. Es kommt in verschiedenen Abwandlungen auch in der sorbischen und der tschechischen Sprache vor.

Eine lange und interessante Tradition des Getränks ist in Russland und in Polen zu verzeichnen.

Geschichte des Wodkas in Russland

Russischer Wodka
Russischer Wodka

Der Grund, wieso in Russland intensiv über die Herkunft der Spirituose geforscht wurde ist im kalten Krieg zu suchen. Harte Devisen waren in den kommunistischen Ländern knapp und so versuchte man Mitte der 1970er durch den Export von Wodka an die begehrten Zahlungsmittel zu kommen. Der „Klassenfeind“ machte geltend, dass Wodka kein Getränk aus Polen oder Russland sei und daher Produkte aus dieser Region nicht unter diesem Namen angeboten werden dürften. Dies führte zu einer intensiven Erforschung der wahren Herkunft des Wodkas

 

Der sowjetische Historiker, Spezialist für internationale Beziehungen und Koch Wladimir Wassiljewitsch Pochljobkin (auch als William Pochljobkin bekannt) verfasste über 40 Bücher. Eines davon befasst sich mit der Geschichte des Wodkas. Der Autor belegte mittels linguistischer, wirtschafts-historischer und soziologischer Argumentation, dass bereits im 15. Jahrhundert in Russland Wodka im großen Stil hergestellt und angeboten wurde.

 

Eine wichtige Einnahmequelle

Anders als Wein, Bier und Kwas (einem Getränk aus vergorenem Brot) gehört Wodka nicht zum typischen häuslichem Umfeld. Er wurde öffentlich konsumiert und rückte schnell in den Fokus von wirtschaftlichen Interessen.

Wodka - Eine wichtige Einnahmequelle
Wodka - Eine wichtige Einnahmequelle

Iwan der Schreckliche ließ ab 1552 Trinkhäuser eröffnen, in denen die Menschen auf sein Wohl trinken sollten. Die als Kabak bekannten Gasthäuser standen unter staatlichem Schutz, dafür mussten die Betreiber dafür sorgen, dass genügend Einnahmen in die Staatskasse flossen. Denn der Staat war der einzige, der Wodka herstellen durfte. Peter der Große lockerte die Regelungen und im 18. Jahrhundert entfiel das staatliche Monopol. Statt selbst Branntwein herzustellen, erhob der russische Staat nun eine Branntweinsteuer, die sich als deutlich lukrativer erwies.

Einen erneuten Wandel leitete Katherina die Große 1765 ein. Sie verstaatlichte die Produktion wieder, mit einer Besonderheit. Der Landadel hatte das Privileg für den Eigenbedarf zu brennen. Dieses beinhaltete auch, dass die Gutsherren die Bauern, welche die Länder bewirtschafteten, versorgten. Die staatlichen Betriebe lieferten Wodka für den Rest der Bevölkerung, im wesentlichen an den Klerus, die Bewohner der Städte und Kaufleute.

Die Tatsache, dass der Adel für den eigenen Bedarf Destillerien betreiben durfte, veränderte die Qualität des dort erzeugten Wodkas. Geld spielte bei der Produktion keine Rolle und sicher gab es auch einen Konkurrenzkampf zwischen den Adelshäusern, wer nun die beste Spirituose erzeugte. Das beste Getreide wanderte in die Wodka-Produktion und das minderwertige stand für das Brot der Bauern zur Verfügung. Man begann auch Obst und Kräuter zu Verbesserung des Geschmacks einzusetzen. Die hochwertigen Erzeugnisse exportierten viel Adlige auch ins Ausland.

Die staatlichen Destillerien verloren immer mehr an Bedeutung, denn diese durften nur an die Getränkekammern liefern, die wiederum den Wodka für den Staat verkauften. Die Kammern durften auch Wodka aus den privaten Brennereien kaufen. Da diese mit günstigen Bedingungen lockten, verschwanden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die staatlichen Betriebe vollständig.

Kampf um die Qualität

Wodka Qualität
Wodka Qualität

Trotz des Adelsprivilegs, das dazu führte, dass sich die Qualität des Wodkas verbesserte, gab es weiter Hausbrennereien, die illegal brannten. Deren Erzeugnisse waren in der Regel von schlechter Qualität. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gelangten auch immer mehr Erzeugnisse aus Polen und Deutschland auf den russischen Markt. Es handelte sich meist um industriell erzeugte Brände, die auf Basis von Kartoffeln entstanden.

Um mit den Billigprodukten mithalten zu können, senkten auch die legalen Betriebe die Preise und damit auch den Qualitätsstandard. Die hochwertigen Wodkas verschwanden fast vollständig vom Markt und der Staat griff 1890 erneut ein.

Bereits 1884 trat ein Komitee aus Wissenschaftlern zusammen, das Qualitätsstandards für Branntwein ausarbeitete. Unter den Wissenschaftlern war auch Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, der 1869 das Periodensystem entwickelte. Der Chemiker, der seine Doktorarbeit „Über die Verbindung von Alkohol mit Wasser“ geschrieben hatte, gilt als Erfinder der Wodka-Formel. Diese legt das Mischungsverhältnis 40:60 Teilen Alkohol/Wasser fest. In dieser Mischung soll das Getränk am bekömmlichsten sein. Noch heute bringen die Destillerien Ihre Produkte vor dem Verlauf durch Zumischen von Wasser auf diese Stärke.

Staatliche Reglementierungen und die Arbeit des Komitees waren erfolgreich und zu Beginn des 20. Jahrhunderts produzierten in Russland alle staatlichen Hersteller nach identischen Verfahren das berühmte russische Wässerchen.

In den zahlreichen Schwarzbrennereien entstand aber weiter billiger Fusel, den besonders Trunksüchtige in großen Mengen tranken. Der Konsum verlagerte sich von den staatlichen Trinkstuben in private Bereiche.

Reaktionen in der Politik

Wodka: Reaktionen in der Politik
Wodka: Reaktionen in der Politik

Das Alkoholproblem blieb nicht ohne Folgen. 1905, nach der ersten russischen Revolution, fand eine Parlamentsdebatte über die Alkoholfrage statt. Der Zar ließ zu Beginn des Ersten Weltkriegs sogar alle Schnapsläden schließen. Er war der festen Überzeugung, dass der hohe Alkoholkonsum der Soldaten ursächlich für die Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg gewesen sei. Das Verbot führte allerdings lediglich zu einem vermehrten Konsum des Selbstgebrannten, besonders in der Arbeitsschaft.

Nach der Oktoberrevolution verbot Lenin den Alkoholgenuss, er wünschte eine „Diktatur der Nüchternheit“. Ähnlich wie die Prohibition in den USA hatte das Verbot keinen Erfolg. Nach Lenins Tod tranken und brannten die Russen weiter ihren Wodka. 1924 erlaubten die neuen Herrscher den Genuss von Bier und Wein und ab 1936 war auch Branntwein wieder erlaubt.

Eine Folge hatte das zeitweilige Verbot. Viele Produzenten von hochwertigem Wodka verlagerten die Produktion ins Ausland, darunter auch bekannte Hersteller wie Smirnow und Gorbatschow. Sie wandten sich nun dem westlichen Markt zu.

Fatal war auch die Entscheidung ab 1940 den Kampfgeist der Soldaten durch eine tägliche Ration von 100 Gramm Wodka zu stärken. Nun lernten auch die jungen Menschen den Alkoholgenuss kennen, die zuvor nie damit in Berührung kamen. Besonders die Sanitäterinnen und die muslimischen Soldaten kamen damit nur schlecht zurecht. Eine Folge des Zweiten Weltkriegs waren 15 Millionen Alkoholiker, deren Resozialisierung nie richtig gelang.

Da auch die junge sozialistische Regierung erkannt, dass der Schnapshandel eine gute Einnahmequelle ist, blieben Abstinenzkampagnen eine Seltenheit. Diese Vorkommnisse sind mit der Grund, wieso Wodka bis heute einen zweifelhaften Ruf genießt.

Abstinenzkampagne und das Ende der Sowjetunion

Abstinenzkampagne und das Ende der Sowjetunion
Abstinenzkampagne und das Ende der Sowjetunion

1985 wurde Michail Sergejewitsch Gorbatschow Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und damit de facto zum Alleinherrscher des Landes. Er startete eine rigorose Kampagne gegen Alkohol, den er für die Zerstörung von Familien und die Abnahme der Produktivität verantwortlich machte. Er ließ Weinstöcke und Obstbäume zerstören.

Zwei Probleme hatte er bei der gut gemeinten Kampagne unterschätzt. Die Russen tranken weiter, nun oft gepanschten Schnaps und auch giftige Flüssigkeiten wie Methanol oder Bremsflüssigkeit. Experten schätzen, das etwa 50.000 Menschen an den Folgen starben.

Genauso schwerwiegend war der Einbruch der Einnahmen im Staatshaushalt. Etwa ein Drittel stammte aus dem Verkauf von Wodka. Das Wettrüsten mit den USA, der Krieg in Afghanistan und die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, waren nicht mehr finanzierbar. Dies dürfte zumindest zum Teil für den Zerfall der Sowjetunion verantwortlich sein.

Jelzin hob das staatliche Monopol der Branntweinherstellung 1992 auf und erlaubte Importe aus dem Westen. Viele der staatlichen Betriebe kauften westliche Spirituosenkonzerne auf oder sie beteiligten sich an diesen. Heute entstehen viele Traditionsmarken in Russland unter der Ägide bekannter westlicher Firmen.

Die Öffnung zum Westen hat auch das Trinkverhalten der Russen verändert. Viele trinken nun mäßiger und mit mehr Genuss. Die reiche Oberschicht hat sich vom Wodka abgewandt und bevorzugt Whisky, Gin oder Rum.

Bester Wodka aus Russland

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Historischer Abriss über Wodka in Polen

Polnischer Wodka
Polnischer Wodka

Obwohl Polen ebenfalls auf Probleme beim Export von Wodkas stieß, verzichtete das Land auf eine gezielte Erforschung. Vielleicht verließ man sich auf die Ergebnisse im sozialistischen Bruderland UdSSR, die immerhin belegten, dass dieses Getränk nicht aus dem Westen stammt.

In der polnischen Literatur finden sich Hinweise, dass die Herstellung bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, der älteste Beleg stammt wie Eingangs erwähnt aus dem Jahr 1405. Die erste umfangreiche Dokumentation stammt aus 16. Jahrhundert. König Jan I. Olbracht (Johann I. Albrecht 1492-1501 König von Polen) erlaubte den Untertanen die Herstellung und den Verkauf von Branntwein. Da anscheinend viele Polen davon Gebrauch machten, kam es ab 1564 zu einer Besteuerung von Destillen, der Ausrüstung zum Brennen und des Handels mit Branntwein. Auch in Polen wollte der Staat am Alkohol verdienen.

Damals waren zwei unterschiedliche Bezeichnungen für die Produkte der Destillerien in Polen üblich. Gorzalka war hochprozentig und diente dem Genuss. Wodka war ein Gemisch, das je nach Zusammensetzung innerlich und äußerlich medizinisch der Stärkung und Erfrischung diente. Auch Duftwasser trugen diese Bezeichnung.

Die Unterschiede in der Bedeutung verschwanden nach und nach, daher wurden die Begriffe ab dem 18. Jahrhundert synonym verwendet.

Qualitäts-Spirituosen aus Posen

Qualitäts-Spirituosen aus Posen
Qualitäts-Spirituosen aus Posen

Ähnlich wie in Russland durfte der Adel bald in Polen Branntwein herstellen und vertreiben. In Posen entwickelte sich ab dem 16. Jahrhundert ein Zentrum der Wodkaproduktion. Auch hier begannen die Hersteller die Rezepturen zu verbessern. Im 17. Jahrhunderte gehörte die Herstellung von Branntwein und dessen Export ins Ausland zum festen Bestandteil der Einnahmen von Schlössern und Klöstern. Der Handel mit Wodka und Likören florierte im 18. Jahrhundert immer mehr.

Posen lag günstig an der alten Handelsroute Via Regia, deren Verlauf noch heute viele Bundesstraßen folgen. So gelangte Wodka aus Posen über den Ostseehafen Danzig nach Russland und in südlicher Richtung nach Breslau und Wien. Europa lernte schnell das hochprozentige aus Posen zu schätzen.

Diese Entwicklungen hielten auch die Teilungen Polens nicht auf und selbst als der Staat Polen aufhörte zu existieren, verbesserten die Destillerien ihre Rezepturen weiter. Sie experimentierten auch mit neuen Grundstoffen wie Kartoffeln und Zuckerrüben.

Nach dem ersten Weltkrieg. Als Polen wieder ein eigenständiger Staat wurde, gehörten die Brennereien von 1919 bis 1939 (Einmarsch der Deutschen) dem Staat. Im kommunistischen Polen nach dem Zweiten Weltkrieg gingen diesen in das Polnische Monopol für Branntwein (Polos) über und wurden nach dem Zerfall des Ostblocks privatisiert. Heute sind viele davon auf dem internationalen Markt hoch angesehen.

Bester Wodka aus Polen

Andere Länder mit Wodka-Tradition

Die Herstellung von Branntwein aus Roggen hat sich vermutlich in vielen Regionen in denen das Getreide im Überfluss vorhanden war entwickelt. Polen und Russland gelten als Wiege des Wodkas, aber auch in den skandinavischen Ländern sind lange Branntwein-Traditionen zu verzeichnen.

Entwicklung in Schweden

Schwedischer Wodka
Schwedischer Wodka

Von Schweden ist bekannt, dass seit dem 15. Jahrhundert Branntwein aus Wein hergestellt wurde, erst ab dem 17. Jahrhundert diente Getreide als Rohstoff. Königin Kristina (1632 bis 1654) führte die Branntweinsteuer nun auch in Schweden ein. Die Herrscherin garantierte außerdem den Wirten ein alleiniges Vertriebsrecht von Bier und Branntwein in deren Umfeld. In der Folge entstanden unzählige Schnapskneipen, da dies ein sehr lukratives Geschäft war. Der Alkoholkonsum nahm dramatisch zu.

Im 18. Jahrhundert misslangen Versuche die Produktion von Branntwein zu verbieten oder in staatliche Hand zu bekommen. Es setzte ein Trend ein, nun auch Kartoffeln als Rohstoff zu verwenden und die Produktionsprozesse verbesserten sich. Kleine Brennereien mussten schließen und große Betriebe stellten immer mehr Wodka her. Die Trunksucht nahm leider weiter zu und in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts entstand eine Abstinenzbewegung, die Temperenzler.

Die neue Bewegung gewann politischen Einfluss und konnte sogar 1860 das Hausbrennrecht verbieten lassen sowie den Verkauf und den Ausschank reglementieren. Ende des 19. Jahrhunderts gab es nur noch einen Ausschank in Restaurants der Branntweingesellschaft, 1914 wurde die Abgabe sogar rationiert und 1917 ging die gesamte Produktion in die staatliche Wein- und Branntweinvereinigung V&S über. Diese Regelung hat bis heute Bestand. Schweden produziert nahezu nur für den eigenen Markt, lediglich Absolut Wodka wird auch exportiert.

Bester Wodka aus Schweden

Finnischer Wodka

Finnischer Wodka
Finnischer Wodka

Vermutlich haben die Finnen die Produktion erst durch Söldner kennengelernt. Diese verbreitete sich aufgrund des Wasser- und Getreidereichtums rasch im Land. Im Jahr 1756 wurde das Brennen wegen einer Missernte verboten. Die Region gehörte damals zu Schweden und daher beanspruchte der schwedische Staat das Brennprivileg und errichtete Brennereien.

Lediglich die Brennerei im südfinnischen Rajamäki ist erwähnenswert. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts wegen des ausgezeichneten Wassers dort gegründet und schnell zum größten Hersteller. Während des Ersten Weltkriegs entstanden dort statt Wodka das Narkosemittel Äther. Nach dem Krieg ging der Brennbetrieb weiter und wurde nach der Verstaatlichung (1920) noch vergrößert. Im Zweiten Weltkrieg kam die Vodkaproduktion zum erliegen und über 500.000 Molotowcocktails verließen das Werk, in Flaschen auf deren Verschluss das Wort „Rajamäki“ zu lesen war.

Ab 1949 investierte der Staat wieder in die Brennerei. Heute gilt die finnische Brennerei-Technologie als die modernste der Welt. Die Spirituosenmarke Koskenkorva Viina wird im gleichnamigen Ort, der günstig im Getreidegürtel liegt gebrannt und mit Wasser in Rajamäki versetzt. Der dort entstehende Spirituosen werden in alle Welt veräußert.

Bester Wodka aus Finnland

Handarbeit statt Massenproduktion

In der ganzen Welt entstehen immer mehr Kleinbetriebe, die das Herstellen von Wodka als handwerkliche Kunst betrachten. Sie entwicklen mit Leidenschaft und Hingabe neue Kreationen, ähnlich wie früher der Adel in Polen und in Russland. Manche der Mikro-Destillerien werden von großen Spirituosenfabrikanten betrieben.

Die Herstellung von Wodka

Dem aufmerksamen Leser ist sicher nicht entgangen, dass Wodka aus ganz unterschiedlichen Rohstoffen entstehen kann. Es handelt sich also nicht um „Kartoffelschnaps“. Dies wäre auch kaum möglich, da diese Pflanze aus Südamerika stammt und erst im 16. Jahrhundert nach Europa kam. Wodka gibt es nachweislich bereits seit dem 15. Jahrhundert. Die Zutaten machen aus einem Branntwein also keinen Wodka, denn aus Getreide entstehen auch Whisky und andere Kornbrände, aus Melasse auch Rum. Das Geheimnis des Wodkas liegt im Herstellungsprozess.

Während bei vielen Spirituosen ein Aroma erwünscht ist, dass zum Teil durch das Lagern in Fässern entsteht, ist das Ziel bei der Vodkaherstellung ein Gemisch aus Alkohol und Wasser zu erzeugen, dessen Geschmack nicht durch Fuselöle beeinträchtigt wird. Die Qualität des Wassers und die Reinheit des Brandes sind entscheidend für den Geschmack des Wodkas. Eines steht fest, es ist nie möglich, die unerwünschten Bestandteile beim Brand völlig zu eliminieren. Damit ist also nur ein fast neutraler Geschmack möglich. Dieses „fast“ ist der Schlüssel zum guten Wodka und ergibt die geschmacklichen Unterschiede

Die Zutaten – fast eine Glaubensfrage

Einige schwören auf Getreide, andere sind von Kartoffeln oder Melasse überzeugt. Lediglich beim Wasser sind sich alle einig, es muss frisch und rein sein.

 

Wasser ( wichtigste Rohstoff für Wodka)
Wasser ( wichtigste Rohstoff für Wodka)

Trinkfertiger Wodkas besteht zu 40 % aus einem möglichst neutral schmeckendem Alkoholdestillat und zu 60% aus Wasser. Bei dieser Konstellation ist die Qualität des verwendeten Wasser von größter Bedeutung. Viele sprechen daher bei Wasser von der „Seele des Vodkas“.

Edelbrennereien und Traditionsbetriebe betonen daher besonders die Weichheit und Reinheit des Wassers aus den eigenen Brunnen. Manche bieten das Wasser auch als besonders wertvolles Mineralwasser an.

Aber egal wie rein das Wasser in der Natur vorkommt, kein renommierter Hersteller mischt es ohne vorherige Reinigung in sein Destillat. Erst wenn es fast so rein wie destilliertes Wasser ist darf es in den Wodka. Es muss weniger als 4 Milligramm Calciumionen je Liter enthalten. Nur so ist sicher gestellt, dass es dem Wodka nicht die Geschmeidigkeit nimmt und auch nicht das Aroma verändert.

Getreide (Rohstoff für Wodka)
Getreide (Rohstoff für Wodka)

Der im Übermaß verfügbare Roggen war bis Ende des 19. Jahrhunderts der bevorzugte Rohstoffe für Wodka. Er machte ihn weich und mild. Das Korn verleiht ihm auch eine süßliche Note. Auch in Polen greifen die Produzenten meist auf Roggen zurück. Manche mischen auch Weizen, Hafer und Gerste zu. In Teilen der Welt in denen Weizen günstiger ist verwenden die Produzenten diesen. Er lässt sich auch einfacher in gärfähigen Zucker aufspalten als anderes Getreide. Die Finnen verwenden oft auch Gerste

Ob die Wahl des Getreides großen Einfluss auf den Geschmack des fertigen Wodkas hat ist umstritten. Sie beeinflusst allerdings den Ablauf des Produktionsprozesses, denn letztendlich muss Zucker entstehen, damit Hefen diesen zu Alkohol vergären können.

Kartoffeln (Rohstoff für Wodka)
Kartoffeln (Rohstoff für Wodka)

In Russland und in weiten Teilen Polens schaut man verächtlich auf KartoffelVodka, in der Ukraine dagegen ist er beliebt. Tatsache ist, dass sich aus Kartoffeln etwa 30% weniger Wodka gewinnen lässt als aus der gleichen Menge an Getreide. Hinzukommt, dass sich in der Kartoffelmaische die Stärke schlecht in Zucker umwandelt und darin Stoffe entstehen, die sich schwer beim Destillieren entfernen lassen.

Renommierte Destillerien haben allerdings bewiesen, dass auch aus Kartoffeln ein hervorragender Wodka entstehen kann. Dies ist sowohl neuen Kartoffelzüchtungen als auch verbesserten Verfahren beim Brennern zu verdanken.

Der Wodka ist schwer, herb und leicht süßlich. Manche Kenner bevorzugen genau diese Komponenten.

Bei der Produktion von Zucker aus Rüben oder Zuckerrohr bleibt ein zäher brauner Sirup zurück. Dieser besteht zu 60% aus Zucker, der sich nicht mehr kristallisieren lässt. Das ist die Melasse. Aufgrund des hohen Zuckeranteils eignet sie sich ausgezeichnet zum Vergären.

Bei der Herstellung von Wodka ist dieser Rohstoff allerdings verpönt. Lediglich im unteren Preissegment ist Wodka aus Melasse zu finden. Er zeichnet sich durch einen süßlichen Geschmack aus und hat durchaus Anhänger.

Bei der Herstellung von Wodka ist dieser Rohstoff allerdings verpönt. Lediglich im unteren Preissegment ist Wodka aus Melasse zu finden. Er zeichnet sich durch einen süßlichen Geschmack aus und hat durchaus Anhänger.

Vodkaproduktion (Rohstoffe für Wodka)
Vodkaproduktion (Rohstoffe für Wodka)

Viele Grundstoffe wie Mais, Früchte, Molke und Pressrückstände enthalten Stärke, die sich in Zucker umwandeln lässt. Während in den traditionellen Vodkaländern Polen, Russland, dem Baltikum und Skandinavien nur Getreide und Kartoffeln als Rohstoff dienen dürfen, sieht der Rest der Welt dies anders. Hier definiert man Wodka nach dem Herstellungsverfahren, nicht nach dem Grundstoff. Während Cognac aus Trauben und Tequila aus Agaven gewonnen werden muss, kommt es bei Wodka nur auf die Produktion an.

Im Jahr 2007 entfachte sich in der Europäischen Union eine hitzige Debatte zwischen en Traditionalisten der Vodkaproduktion und den übrigen Erzeugern. Die EU verzichtete auf ein strenges Reinheitsgebot, Wodka ist, was nach der traditionellen Vodkamethode gebrannt wird. Wenn andere Rohstoffe als Getreide oder Kartoffeln den Alkohol liefern, muss dies auf dem Etikett vermerkt sein. So dürfen auch die USA weiter Wodka anbieten, den sie dort üblicherweise aus Zuckerrohr brennen. Es muss nur ein entsprechender Hinweis auf dem Etikett vermerkt sein.

Der Herstellungsprozess macht den Branntwein zu Wodka

Nun soll es also endlich darum gehen, was genau dazu führt, das ein Wodka entsteht und keine andere Spirituose. Allerdings sind die ersten Schritte des Prozesses bei der Produkt von alkoholischen Getränken wiederum weitgehend identisch. Der Chemiker würde sagen, aus Stärke wird Zucker und aus diesem Alkohol.

Der Schnapsbrenner setzt zunächst die Würze an, ein Gemisch aus den stärkehaltigen Rohstoffen und Wasser, in dem durch Fermentation die Stärke in Zucker verwandet wird. Diese vergärt durch Hefen zu Alkohol, es entsteht die Maische. Aus dieser destilliert der Fachmann den Alkohol. Besonders der letzte Prozess ist Verantwortlich dafür, welche Art von Branntwein entsteht.

Würze und Maische

Als erstes reinigen die Brenner die Rohstoffe und entfernen Fremdkörper wie Unkraut oder Erde. Danach zerkleinern Sie alles in kleine Stücke. Die Teilchen haben in der Regel einen Durchmesser von 3 mm. Diese mischen die Produzenten mit Wasser zu eine Brei.

Die Stärke löst sich aus den Teilchen und im Wasser setzt die Fermentation ein. Um diese zu Beschleunigen und eine vollständige Umwandlung zu erreichen, wird der Brei gekocht. Bei 150° bis 160° hat sich die gesamte Stärke in Zucker verwandelt und die Würze ist fertig. Es handelt sich um eine dicke süße Flüssigkeit.

Diese kommt nun in einen Tank in dem Hefe zugesetzt wird. Um die Hefe nicht zu zerstören und die Gärung in Gang zu halten muss die Temperatur in den nächsten drei Tagen zwischen 25° und 30° Celsius liegen.

Nach dieser Zeit ist die Maische fertig. In der dickflüssigen Masse sind sechs bis zehn Prozent Alkohol enthalten.

Bis zu diesem Punkt unterscheidet sich die Herstellung von Spirituosen nicht. Erst im nächsten Schritt passieren die wichtigen chemischen und physikalischen Vorgänge, die aus der Maische einen Wodka machen.

Die Kunst der Destillation

Die Kunst der Destillation
Die Kunst der Destillation

Die meisten Brände entstehen mach der Pot-Still-Methode. Bei dieser Destillation (thermisches Trennverfahren, um verdampfbare Flüssigkeiten zu gewinnen) kommt die Maische in eine große Brennblase, wird erhitzt, damit der Alkohol verdunstet. Der alkoholische Dampf gelangt in eine Kühlschlange und kondensiert. Das Destillat wird auf die gleiche Art in einer weiteren Brennblase erhitzt. Dieser Vorgang wiederholt sich je nach Art der Spirituose mehrmals.

Wodka wird nach einem spezielle Verfahren in einem Durchgang gebrannt. Dabei werden die unterschiedlichen Siedepunkte der in der Maische enthaltenen Substanzen genutzt. Das Verfahren wurde im 19. Jahrhundert entwickelt. Es schließt der Destillation eine Rektifikation, auch als Gegenstromdestillation bekannt, an. Es handelt sich um ein weiteres thermisches Trennverfahren um eine homogenen Lösung in ihre Bestandteile zu zerlegen.

Die Anlage besteht aus zwei Säulen, dem Analysierer (für die Destillation) und dem Rektifizierer. Beide sind horizontal in Segmente unterteilt. Im Analysierer steigt von unten heißer Wasserdampf auf, der auch die einzelnen Böden erwärmt. Von Oben füllt der Brennmeister die Maische ein. Der darin enthaltene Alkohol verdampft, dabei entweichen leichtflüchtige Bestandteile bereits bei geringen Temperaturen. Der Dampf gelangt unmittelbar in den Rektifizierer. Dieser ist in bis zu 40 Segmente unterteilt, daher spricht man auch von Rektifiziererkolonne.

Dort befindet sich eine Spirale, durch welche die am Anfang noch kühle Maische in den Analysierer fließt. Diese erwärmt sich im Laufe des Prozesses durch den heißen Dampf. Im Rektifizierer steigen die Dämpfe, die aus dem Analysierer stammen, auf. Das Wasser mit dem höchsten Siedepunkt kondensiert an den Wänden und fließt nach unten. Die alkoholischen Dämpfe steigen auf und setzen sich je nach Siedepunkt in anderen Segmenten ab. Leicht flüchtiges Methanol und andere minderwertige oder sogar giftige Bestandteile, die als Vorlauf oder Fraktion bezeichnet werden, entweichen aus der Anlage. Auf den Auffangplatten lagert sich der reine Alkohol ab, den der Destillateur genau an der richtigen Stelle entnimmt. Weitere schwer flüchtige Stoffe setzen sich am Boden ab. Der sogenannte Nachlauf wird zusammen mit dem Wasser entnommen.

Das Verfahren ist nicht so unkompliziert wie es erscheint, denn der Destillateur braucht viel Erfahrung, um den Wodka zum richtigen Zeitpunkt an der passenden Stelle zu entnehmen. Auch können Fehler beim Einfüllen der Maische geschehen, die sich nicht korrigieren lassen.

Füllt er die Maische ein, bevor der Zucker restlos vergoren ist, verbrennt er in der Destille. Dies führt zu einem unerwünschten Geschmack nach Karamell. Rückstände von Hefe lassen den Wodka nach Fleisch riechen. Wenn der Prozess der Rektifizierung zu schnell abläuft, trennen sich die Stoffe nicht sauber. Das fertige Destillat riecht nach Lack oder nach Kohl, beides ist nicht wünschenswert.

Die sogenannten Fuselöle, die erst bei hohen Temperaturen entweichen, sind bis zu einem gewissen Grad erwünscht, weil Sie den Wodka weich machen. Zu große Mengen hinterlassen einen öligen Geschmack

Der letzte Prozess – Filtration

Der letzte Prozess – Filtration
Der letzte Prozess – Filtration

Whisky und Cognac enthalten pro Liter bis zu 2600 Milligramm Fremdstoffe, Wodka darf nicht mehr als 30 Milligramm enthalten. Um dies zu erreichen wird das Destillat gefiltert. Früher stellten die Menschen den Wodka in die Kälte, damit sich die unerwünschten Stoffe absetzten. Sie schöpfen den reinen Wodka von oben ab. Später erfolgte das Klären über Eiweiß, Sand oder Keramikscherben, heute gibt es spezielle Kohlefilter. Überwiegend kommt Holzkohle aus Eiche oder Buche zum Einsatz, in Russland bevorzugen die Betriebe Birke.

Die Filter sind mit Kohlegranulat gefüllte Rohre in denen die Größe der Teilchen nach Oben abnimmt. Den Wodka pressen die Brenner von unten in diese Filter. Das Ergebnis ist eine kristallklare Flüssigkeit, die aber vor dem Abfüllen nochmals durch einen Membranfilter läuft.

Interessantes Rund um Wodka

Ob ein Wodka gut gebrannt wurde zeigt dieser Test. Das Getränk sollte nach der Kühlung auf Zimmertemperatur gebracht werden. Nun mischt man in einem Weinglas einen Teil Wodka mit zwei Teilen stillen reinem Mineralwasser. Nach dem schwenken riecht auch der Laie sofort, wenn sich zu viel Fuselöle darin befinden.

Sollte der so getestete Wodka nun nicht mehr als trinkbar erscheinen, gibt es keinen Grund ihn wegzuschütten. Er leistet im Haushalt gute Dienste. Dank des hohen Alkoholgehalts eignet er sich als Desinfektionsmittel. Mit ihm lassen sich auch Fettflecke von glatten Flächen wischen und auch als Glasreiniger eignet sich Wodka ganz ausgezeichnet. Mit ein paar Duftölen gemischt, ist er sogar ein gutes Raumspray.

Aber guten Wodka sollte man trinken. Laut einem Bericht im „New England Journal of Medicine“ senken drei bis vier Gläschen Wodka in der Woche das Schlaganfallrisiko.